Rakowski Protokoll.pdf

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Sicherlich ungewollt, aber dafür umso glaubwürdiger bestätigen die Verfasser
des 1940 kurzzeitig aufgetauchten (siehe Band 1) Programms für die Eine Welt
(Herbert Agar, Frank Aydelotte u. a., The City of Man. A Declaration on World
Democracy, 3. Aufl. New York 1941, im folgenden abgekürzt als CoM, hier S.
16f) Rakowskijs Aussagen über die wahren Kriegstreiber, auch wenn sie
scheinheilig und mit Krokodilstränen in den Augen das alles als «Irrtümer»
bejammern: «Auch dieses Land (Amerika) war einen langen Weg in Richtung
Beschwichtigung und Verwirrung gegangen. Es hatte zwischen Faschismus und
Nationalsozialismus unterschieden und so den faschistischen Geier (Anm.:
gemeint ist Mussolini bzw. Italien) ermuntert, sich für seinen Herabstoß auf das
Schlachtfeld der Nazis bereitzumachen. Es hatte Japan mit Waffen und
Munition unterstützt, während es das Schicksal Chinas beklagte (Anm.: das
durch diesen Krieg erfolgreich revolutionsreif geschossen wurde, genau wie
zuvor das zaristische Rußland!). Es hatte das republikanische (Anm.: das heißt,
das freimaurerisch-kommunistische) Spanien im Stich gelassen und Neutralität
in ein Gewährenlassen des Angreifers (Anm.: gemeint ist General Franco, der
mit großer Mühe den kommunistischen Umsturzversuch vereitelte) pervertiert.
Auf diese Weise hatte es seine Hand zur Einkreisung Frankreichs und zum
Wachsen militärischer Drohungen gegen uns selbst an Europas Küsten und
Inseln geliehen (Anm.: Sehr wahr!). Das waren tragische Irrtümer.» Der letzte
Satz ist selbstverständlich eine faustdicke Heuchelei zum Zweck der
Vertuschung des Wirkens der Satanshierachie hinter den Kulissen.
Wie der ursprüngliche Plan der Rothschilds und Rockefellers für den zweiten
Weltkrieg ausgesehen hatte, läßt sich gleichfalls bei Rakowskij nachlesen:
«Sehen Sie nicht die allgemeine Zahmheit der Wölfe von Versailles, die sich auf
ein schwaches Knurren beschränken? Ist das vielleicht auch Zufall? Hitler wird
in die UdSSR einbrechen, und so wie 1917 die Niederlagen des Zaren uns dazu
dienten, diesen hinauszuwerfen, so werden die Niederlagen Stalins uns dienen,
diesen hinauszuwerfen und zu ersetzen. Und die Stunde der Weltrevolution
schlägt wieder. Denn die demokratischen Nationen, die heute eingeschläfert
sind, werden, sobald Trotzkij wieder die Macht ergreift (Anm.: damals, 1938,
lebte Trotzki noch, wurde aber 1940 von Stalins Agenten in Mexiko aufgespürt
und ermordet), wie einst im Bürgerkrieg einen allgemeinen Wechsel spüren.
Dann wird Hitler vom Westen her angegriffen werden, seine Generale werden
sich erheben und ihn liquidieren ... Wird dann Hitler objektiv kommunistisch
gehandelt haben oder nicht?» (Griffin 1980,S.307)
Allerdings konnte der Plan infolge der fast völligen Ausrottung der
trotzkistischen Opposition in der Sowjetunion in dieser Form nicht mehr
ausgeführt werden. Schon zu Eingang des Verhörs hatte Rakowskij Kuzmin
erklärt und wiederholte es jetzt erneut, daß es gegenwärtig zwecklos wäre, Stalin
zu stürzen, weil niemand anderes an seine Stelle treten und den Kommunismus
aufrechterhalten könnte. Der infolgedessen geänderte Plan der Geheimen
