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-

Bezeichnen wir mit k* den Reibungskoeffizienten des Gemisches,
so ist:
W* = 2 a*2 k*.
Aus den drei letzten Gleichungen erhält man unter Vernachlässigung von unendlich Kleinem höherer Ordnung:
k* = k (1
tp).
Wir erhalten also das Resultat:
Werden in einer Flüssigkeit sehr kleine starre Kugeln suspendiert, so wächst dadurch der Koeffizient der inneren Reibung
um einen Bruchteil, der gleich ist dem Gesamtvolumen der in
der Volumeneinheit suspendierten Kugeln, vorausgesetzt, dass
dieses Gesamtvolumen sehr klein ist.

+

§ 3. Ueber das Volumen einer gelösten Substanz,
deren Molekularvolumen gross ist gegenüber dem
des Lösungsmittels.
Es liege eine verdünnte Lösung vor eines Stoffes, welcher
in der Lösung nicht dissoziiert.
Ein Molekül des gelösten
Stoffes sei gross gegenüber einem Molekül des Lösungsmittels
und werde als starre Kugel vom Radius P aufgefasst. Wir
können dann das in § 2 gewonnene Resultat anwenden. Bedeutet k* den Reibungskoeffizienten der Lösung, k denjenigen
des reinen Lösungsmittels, so ist:
k*

k- =

1

+ tp,

'Wobei tp das Gesamtvolumen der in Lösung befindlichen Moleküle pro Volumeneinheit ist.
Wir wollen tp für eine 1 proz. wässerige Zuckerlösung berechnen.
Nach Beobachtungen von Bur k h a r d (Tabellen von La n d 0 I t
und Bö r n s t ein) ist bei einer 1 proz, wässerigen Zuckerlösung
Jc*jk= 1,0245 (bei 20° C.), also tp = 0,0245 für (beinahe genau)
0,01 g Zucker. Ein Gramm in Wasser gelöster Zucker hat also
auf den Reibungskoeffizienten denselben Einfluss wie kleine suspendierte starre Kugeln vom Gesamtvolumen 2,45 cmB• Bei
dieser Betrachtung ist der Einfluss des dem gelösten Zucker
entsprechenden osmotischen Druckes auf die innere Reibung des
Lösungsmittels vernachlässigt.