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Es ist nun daran zu erinnern, dass 1 g festen Zuckers das
Volumen 0.61 cms besitzt. Dasselbe Volumen findet man auch
für das spezifische Volumen s des in Lösung befindlichen Zuckers,
wenn man die Zuckerlösung als eine Mischung von Wasser und
Zucker in gelöster Form auffasst. Die Dichte einer 1 proz.
wässerigen Zuckerlösung (bezogen auf Wasser von derselben
Temperatur) bei 17,5° ist nämlich 1,00388. Man hat also (unter
Vernachlässigung des Dichteunterschiedes von Wasser von 4° und
Wasser von 17,5°):
1
1,00388

--- =

0,99

+ 0,01

s;

s = 0,61.
Während also die Zuckerlösung, was ihre Dichte anbelangt,
sich wie eine Mischung von Wasser und festem Zucker verhält,
ist der Einfluss auf die innere Reibung viermal grösser, als er
aus der Suspendierung der gleichen Zuckermenge resultieren.
würde. Es scheint mir dies Resultat im Sinne der Molekulartheorie kaum anders gedeutet werden zu können, als indem
man annimmt, dass das in Lösung befindliche Zuckermolekül
die Beweglichkeit des unmittelbar angrenzenden Wassers hemme,
so dass ein Quantum Wasser, dessen Volumen ungefähr das.
Dreifache des Volumens des Zuckermoleküls ist, an das Zuckermolekül gekettet ist.
Wir können also sagen, dass ein gelöstes Zuckermoleküf
(bezw. das Molekül samt dem durch dasselbe festgehaltene
Wasser) in hydrodynamischer Beziehung sich verhält wie eineKugel vom Volumen 2,45 . 342/N cm", wobei 342 das Molekulargewicht des Zuckers und N die Anzahl der wirklichen Moleküle in einem Grammolekül ist.
also

§ 4. Ueber die Diffusion eines nicht dissoziierten

Stod'es in .ft.üssiger Lösung.
Es liege eine Lösung vor, wie sie in § 3 betrachtet wurde.
Wirkt auf das Molekül, welches wir als eine Kugel vom Radius P
betrachten, eine Kraft E, so bewegt sich das Molekül mit einer
Geschwindigkeit 00, welche durchP und den Reibungskoeffi.-