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zienten kdps Lösungsmittels bestimmt ist. Es besteht nämlich,
die Gleichung 1):
(1)
(J)
=
Diese Beziehung benutzen wir zur Berechnung des Diffusionskoeffizienten einer nicht dissoziierten Lösung. Bedeutet p'
den osmotischen Druck der gelösten Substanz, welcher bei der
betrachteten verdünnten Lösung als die einzige bewegende. Kraft
anzusehen sei, so ist die auf die gelöste Substanz pro Volumeneinheit der Lösung in Richtung der X-Achse ausgeübte Kraft
= - I) p/I) x. Befinden sich p Gramm in der Volumeneinheit
und istm das Molekulargewicht des gelösten Stoffes, N dieAnzahl wirklicher Moleküle in einem Grammolekül, so ist
(p/m)'N die Anzahl der (wirklichen) Moleküle in der Volumeneinheit
und die auf ein Molekül infolgc des Konzentrationsgefälles.
wirkende Kraft:
m I)p
(2)
K = - - - ---.
pN OX
Ist die Lösung genügend verdünnt, so ist der osmotische Druck
durch die Gleichung gegeben:
B
(3)
P = --- p T,
m
wobei T die absolute Temperatur und R = 8,31. 107 ist. Aus
den Gleichungen (1), (2) und (3) erhalten wir für die Ge-schwlndlgkeitder Wanderung der gelösten Substanz:
R T 1 1 I) P
(J)
= --------.
67tk]v P p 0 x
Die pro Zeiteinheit durch die Einheit des Querschnittes,
-in Richtung der X-Achse hindurchtretende Stoffmenge ist endlich
(4)
(J)
P
I) P
= - .B
- T . - 1 --.
67tk
NP OX
Wir erhalten also für den Diffusionskoeffizlenten D:
RT
1
D= - . ---.
6nk
NP
1) G. Kirchhof!', Vorlesungen über Mechanik. 26. Vorl., GI. (22t
